Martinsfest am 11.11.2019

„Willst du des Guten Feind entdecken, so such nicht in der Ferne weit. Er könnte in dir selber stecken, heißt Feigheit und Bequemlichkeit.“

Mit solchen starken Worten teilten die Schulkinder am Vormittag ihr einstudiertes St. Martinspiel mit den Kindergartenkindern ebenso wie einen Teil ihrer mitgebrachten Jause in Form von Äpfeln und Mandarinen.

Im Gegenzug teilten die Kindergartenkinder mit den Schulkindern das Laternenfest am Nachmittag und ihre selbstgebackenen Martinswecken. Die Kinder strahlten dabei mit ihren selbst gefertigten Laternen um die Wette. Welch schöne, bunte Lichter brachten die in allen Farben leuchtenden Laternen hervor. Auch die geteilten Martinswecken wurden anständig genossen.

Großen Beitrag leisteten auch unsere Eltern die – wie immer bei unseren Veranstaltungen – ein tolles Buffet und Punsch für diesen Anlass richteten.
Wir bedanken uns sehr herzlich für eure Anwesenheit und das nette Beisammensein!
Ein gelungener Tag, der ganz im Sinne des Heiligen Martin stand.

Laternenbasteln

Fleißig bastelten die Kinder an ihren Laternen um am Mo 11.11. gemeinsam mit dem Kindergarten, unser Martin-Laternenfest zu feiern. Die Geste des heiligen Martins vom Teilen und des ‚inneren Lichts‘ anzünden soll dadurch repräsentiert und an Tradition erhalten und weitergetragen werden.

Aus Weißkraut wird Sauerkraut

Auch in unserem Schulgarten konnten wir ernten. Acht feste, kleine, Kohlköpfe waren unsere Ausbeute. Als Beispiel für das Haltbarmachen einer Erntefrucht waren es ein bisschen wenige. Deshalb kam ein gekaufter Kohlkopf dazu, mit dem wir ein paar Gläser Sauerkraut zubereiteten. Was für ein Größenunterschied!

Mit großem Eifer hobelten und schnitten die Kinder das Kraut ganz fein. Erst wollte jeder hobeln. Doch als dann die Stampfer ausgepackt wurden, gab es etwas noch Interessanteres. So gut wie unser Sauerkraut wurde sicher noch keines je weich geklopft.

Gespannt wird nun gewartet, bis wir die erste Kostprobe nehmen können.

Kartoffelernte

Was für eine Freude brachte die Ernte der selbst gesetzten Kartoffeln. Und wie erstaunt waren die SchülerInnen, dass an einer Pflanze 8-10 Kartoffeln gewachsen sind. Und welch lustige Formen sie hatten! Einen Anhänger voll hatten die Kinder am Ende des Tages stolz geerntet und eine Menge über die Pflanzen und die Feldarbeit erleben und begreifen dürfen.

Vielen lieben Dank Familie Moschik und Familie Podesser für die Bereitstellung des Ackers und der Rettung der Pflanzen vor den Kartoffelkäfern!

Jedes Kind durfte einen Sack Kartoffeln mit nach Hause nehmen und natürlich wollten wir in der Schule auch gemeinsam von unserer Ernte kosten. Deshalb kochten wir gleich in der nächsten Stunde eine Kartoffel- Gemüse-Erntesuppe und weil die Kinder sie so lieben Ofenkartoffel. Fleißig schälten und schnipselten sie die Kartoffeln und das Gemüse, bis wir so viel zusammen hatten, dass wir das Mittagessen für unsere Schüler in der Nachmittagsbetreuung und noch eine Kostprobe für den Kindergarten zubereiten konnten.